Besserer Futterwert nach Säurekonservierung

Die Feuchtgetreide-Konservierung mittels geeigneter Säuren ist inzwischen in vielen Betrieben unverzichtbar.

Hohe Schlagkraft und Flexibilität bei der Ernte, verbunden mit einem relativ geringen technischen Aufwand sprechen für dieses Konservierungsverfahren. Hinzu kommt, dass sich das Getreide bereits wenige Stunden nach der Ernte in einem lagerfähigen Zustand befindet. Das sichert Futterhygiene und Qualität und senkt gleichzeitig die Verluste im Lager.

Versuche und Erfahrungen aus der Praxis belegen inzwischen, dass im Vergleich mit Getreide, das nach der Ernte bis zur Lagerstabilität getrocknet wurde, bessere Ergebnisse bei der Verfütterung erzielt werden.


Die Versuchsergebnisse:

Einfluss der Säurekonservierung auf Futterwert und Leistung (Xu,X., et.al. (2016))

Körnermais, ganze Körner; kornfeuchte bei der Ernte: 18,6 %

Variante 1: technische Trocknung auf 14 %

Variante 2: Konservierung mit propionsäurehaltigem Produkt bei 17,5 %

Ferkel (Ø der Ergebnisse)TrocknungSäurekonservierungentspricht
Tägliche Futteraufnahme (g)537604+ 12 %
Tägliche Zunahme (g)352389+ 10 %
Metabolische Energie (MJ/kg)15,916,28+ 2,5 %


Der mit Säure konservierte Mais hatte nicht nur eine höhere Energiedichte, er wurde von den Ferkeln auch besser gefressen. Im Ergebnis nahmen die Ferkel schneller zu und erreichten zu Versuchsende ein höheres Endgewicht als in der Vergleichsvariante mit dem getrockneten Mais.


Kontaktformular
Sprechen Sie uns an!