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Verdunstet Propionsäure und Grain Save NC im konservierten Getreide?

Es gilt die Behauptung, dass Konservierungsprodukte, wie z.B. Propionsäure und Grain Save NC in dem konservierten Getreide verdunsten und mit der Luft entweichen. Wie so diese Annahme irrtümlich ist und was mit der dosierten Säuremenge im konservierten Gut passiert, erfahren Sie hier.

So funktionieren Propionsäure und Grain Save NC

Hier können Sie über die unterschiedlichen Wirkungen von Propionsäure und Grain Save NC nachlesen.


Unterschiedliche Wirkstoffe = unterschiedliche Wirkung

Bei der Auswahl eines Wirkstoffes bei der Getreidekonservierung sollte die Frage nach der Ursache des Verderbs gestellt werden. Lesen Sie mehr dazu hier.


Grain Save NC 90 - anwenderfreundlich und materialschonend

Im Bereich der Getreidekonservierung haben propionsäurehaltige Produkte nach wie vor die weiteste Verbreitung. Sie werden sowohl als reine Säure als auch in ihren abgepufferten Varianten angeboten. Zu ihnen gehört Grain Save NC 90. Grain Save NC 90 hat mit 92 % nicht nur einen besonders hohen Wirkstoffgehalt an Propionsäure, es ist auch besonders anwenderfreundlich und sicher in der Wirkung. Aufgrund seiner speziellen Produktformulierung ist es nicht ätzend. Das schont Technik und Lager. Ein Vergleich mit reiner Propionsäure zeigt deutlich auf, um wie viel weniger die Materialien beansprucht werden. Bei reiner Propionsäure reichen bereits kleinste Läsionen aus um Materialschäden nach sich zu ziehen. Anders bei Grain Save NC 90. Hier sind die besonderen Eigenschaften dieser speziellen Formulierung hinsichtlich ihres materialschonenden Effektes offensichtlich.



Getreidelager jetzt vorbereiten!

Nicht mehr lange und die Getreideernte beginnt. Nutzen Sie jetzt die Zeit, die Lagerräume auf die neue Ernte vorzubereiten. Dabei ist besonders sorgfältig vorzugehen. Ecken, Kanten und Zwischenräume dürfen nicht vergessen werden. Getreidereste, Schmutz, Spinnweben u. ä. sind mittels geeigneter Maßnahmen zu entfernen. Nicht in jedem Fall ist der Besen ausreichend. Mitunter müssen auch geeignete Insektizide angewendet werden (K-Obiol EC 25). Altes Getreide, ob Körner oder Mehl, und auch Schmutzpartikel enthalten oft Schadinsekten, deren Larven und Eier. Verbleiben sie im Lager, wandern sie sofort in das frisch geerntete Getreide ein und besiedeln es. Verluste und Probleme mit der Lagerhygiene sind dann vorprogrammiert.

Lesen Sie hier mehr zum Thema Lagerhygiene.


Neue Transportvorschriften

Geänderte Transportvorschriften für einige Konservierungsmittel. Unsere Produkte Grain Save NC 90 und Lupro-Mix NC sind nicht betroffen

Lesen Sie mehr dazu hier


Wenn Säure Gutes tut

Erntefrisches Getreide ist nur selten ausreichend lagerfähig. Demzufolge gewinnt die Getreidekonservierung immer mehr an Bedeutung. Durchgesetzt hat sich dabei die chemische Konservierung mit Hilfe geeigneter Säuren.

Lesen Sie hier weiter


HACCP

Die in der Getreidekonservierung verwendeten Säuren gehören rein rechtlich zu den Futterzusatzstoffen. Jeder, der Getreide mit ihnen konserviert, muss ein HACCP - Konzept einrichten und die Anforderungen aus Artikel 6 und dem Anhang 2 der Futtermittelhygiene - Verordnung EG 183 / 2005 einhalten. HACCP ist ein Verfahren, welches dazu dient, Gefahren mittels kritischer Kontrollpunkte zu analysieren und somit das Risiko für die Futtermittelsicherheit zu minimieren. Betreff des Einsatzes von Säuren als Konservierungsmittel wird auch vom „kleinen HACCP“ gesprochen. Alle notwendigen Informationen dazu finden Sie in einem Formblatt, welches von den Industrieverbänden in Zusammenarbeit mit den Behörden erstellt wurde. Der Einsatz der Säure ist in einem Protokoll zu dokumentieren. Darin eingetragen wird Datum, eingesetzte Säure / Produkt, Art, Menge und Kornfeuchte der Getreides, Säuredosierung und Überprüfung der Dosiergenauigkeit. Um die Rückverfolgbarkeit zu garantieren, sind Dokumente und Belege über den Kauf von Futterzusatzstoffen 5 Jahre aufzubewahren.

Hier finden Sie weitere Informationen zu HACCP.

Download Muster eines Formblattes zum Protokoll


Optimaler Schutz für Ihr Getreide

Erntefrisches Getreide ist in den seltensten Fällen ausreichend lagerfähig. Insbesondere wenn die Kornfeuchten über 14 % liegen, muss konserviert werden. Ist die Lagerstabilität nicht gegeben, kommt es sehr schnell zum Verderb des Getreides und es verschimmelt. Zur Sicherung von Futterqualität und Futterhygiene ist die Konservierung des Getreides mittels geeigneter Säuren inzwischen in vielen Betrieben Standard. Die Vorteile dieses Konservierungsverfahrens liegen auf der Hand. Hohe Schlagkraft und Flexibilität bei der Ernte verbunden mit einem relativ geringen technischen Aufwand sprechen für sich. Bereits wenige Stunden nach der Ernte befindet sich Getreide oder auch Getreideschrot in einem lagerstabilen Zustand. Für eine derartige Konservierung spricht auch, dass Feldplize wie z.B. Fusarium ssp. abgetötet werden. Das reduziert das Mykotoxinrisiko erheblich. Die AGRAVIS Raiffeisen AG bietet mit den Produkten Grain Save NC und Propionsäure leistungsstarke Produkte an, deren Einsatz sich in der Paxis bereits seit Jahren bewährt hat. Grain Save NC ist dabei die anwenderfreundliche, abgepufferte Variante mit hoher Wirkungssicherheit. Aufgrund der speziellen Formulierung ist es weniger korrosiv. Mahl- und Mischanlagen und auch das Lager werden geschont.

Lesen Sie auch hier weiter.



Verfahrensvergleich Konservierung

Hier finden Sie Informationen zum Verfahrensvergleich Getreidekonservierung


Mit Grain Save NC sicher konservieren

Im Rahmen seiner Bachelorarbeit an der FH Soest hat P. Schulze Bernd die Leistungsfähigkeit von Grain Save NC 90 bei der Konservierung von Feuchtgetreide erneut nachgewiesen. Während die unbehandelte Kontrolle in beiden Feuchtestufen schnell verschimmelte, blieb das mit Grain Save NC 90 behandelte Feuchtgetreide während der gesamten Lagerungszeit hygienisch einwandfrei und stabil. Alle behandelten Proben waren bis zum Versuchsabbruch nach 13 Wochen optisch sowie den Analysen zur Folge uneingeschränkt zur Verfütterung geeignet. Der Orientierungswert der LUFA für verderbanzeigende Mikroorganismen wurde in keinem Fall überschritten.

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